Niedrige Milchpreise: Bauer vermarktet Milch als Heilwasser

Bodenmais – Zum ersten Mal ist laut einem Medienbericht der Milchpreis für Bauern unter 20 Cent gefallen. Während sich viele Großbetriebe durch die Menge über Wasser halten können, trifft es die Kleinbetriebe mal wieder am stärksten.

So auch den 46-jährigen Landwirt Franz Schönleitner aus dem niederbayerischen Bodenmais. Er hat einen Betrieb mit 30 Milchkühen, von denen er jede einzelne mit Namen kennt.

Frisch gezapftes Heilwasser von Kuh Hannah

Frisch gezapftes Heilwasser von Kuh Hannah

„Mit den gigantischen Liefermengen der Großbetriebe, die teilweise mehr als 100, 200 Kühe haben, kann ich natürlich nicht mithalten. Doch finde ich solche Massentierhaltungen mehr als unsympathisch, da sind die Tiere doch nur noch Nummern und werden von Robotern gemolken. Ich dagegen kenne jede einzelne meiner Kühe und weiß wie ich jede meiner Damen behandeln muss, denn manche sind schon sehr eigen“, sagt der Milchbauer und streichelt seiner Berta über den Kopf.

Da der Landwirt von dem was er derzeit für seine Milch bekommt, seine Kosten nicht mehr decken kann und er selbstverständlich das Wohl seiner Tiere halten will, musste er sich eine neue Strategie ausdenken. Seine Lösung ist es, die Milch künftig als „laktosehaltiges Heilwasser aus dem bayerischen Wald“ zu vermarkten.

In der Beschreibung auf der Flasche heißt es unter anderem: „Durch seine reichhaltige Mineralisierung (Kalzium, Eisen, Natrium, Kalium, Magnesium) und den vielen Vitaminen (A, D, E, K, B1, B2, B6, B12, C, H) kann dieses Heilwasser ihr körperliches Wohlbefinden deutlich steigern, ihre Verdauung anregen und die Funktion von Magen und Darm fördern. Nicht verwenden sollten sie dieses Produkt jedoch bei Laktoseunverträglichkeit.“

Durch die Vermarktung als Heilwasser kann er einen Endpreis von 1,40 Euro pro Liter verlangen, wobei ihm nach Abzug aller Kosten noch immer deutlich mehr Gewinn macht, als es beim Verkauf an eine Molkerei der Fall wäre. Außerdem plant der findige Landwirt, demnächst spezielle, nur bei Vollmond abgefüllte Vollmilch zu verkaufen, was ihm noch extra Gewinn verschaffen könnte.

„Nun da ich weiß, dass man für Wasser mehr verlangen kann als für Milch, kann ich endlich wieder kostendeckend arbeiten und meiner Familie und meinen Tieren ein angenehmes Leben garantieren“, freut sich Schönleitner.

Bundesregierung erwägt Entkriminalisierung von Drogen

Berlin – Die Bundesregierung erwägt offenbar die Entkriminalisierung der meisten bekannten Drogen. Mit eingeschlossen sind nicht nur sogenannte weiche Drogen, wie Cannabis, sondern auch harte Drogen wie Heroin oder das sich seit Jahren auf dem Vormarsch befindliche Crystal Meth.

Grund dafür sei der Drogenbericht für das Jahr 2015, aus dem hervorging, dass es gegenüber 2014 eine Steigerung von knapp 20% bei den Drogentoten gegeben hat. Nachdem dies bereits das vierte Jahr in Folge ist, bei dem die Anzahl der Toten, welche eindeutig auf Rauschgift zurückzuführen war, angestiegen ist, sieht die Regierung hier Handlungsbedarf.

Für die meisten Todesfälle unter den illegalen Drogen verantwortlich: Heroin

Für die meisten Todesfälle unter den illegalen Drogen verantwortlich: Heroin

„2015 starben mehr als 1200 Menschen in Deutschland an den Folgen von Rauschgiftkonsum, in den meisten Fällen Heroin. Wie Versuche in anderen Ländern gezeigt haben, verursacht eine Entkriminalisierung keinen Anstieg dieser Quote, im Gegenteil, Menschen die ein Suchtproblem haben, werden sich eher professionelle Hilfe suchen, wenn sie keine Strafverfolgung zu befürchten haben. Das Problem ist, wenn jemand bewusst Drogen konsumieren möchte, wird er diese auch bekommen, ganz egal ob diese legal sind oder nicht. Die gewaltigen Summen die derzeit für die Drogenfahndung ausgegeben werden, sollten stattdessen in bessere Aufklärung und Suchtprävention investiert werden. Nur so könne langfristig die Zahl der Toten gesenkt werden, gemäß dem Motto ‚berauschen – aber richtig!’, berichtet die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU) und zieht an ihrem Joint.
„Die meisten Todesfälle verursachen nach wie vor die legalen Drogen Tabak und Alkohol. Während jedoch sowohl die Zahl der Konsumenten als auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Zigaretten seit Jahren stetig sinken, ist der Konsum von Alkohol nach wie vor in jeder Gesellschaftsschicht voll akzeptiert. Ich frage Sie, welchen Sinn macht es harte Drogen weiterhin zu verbieten, die jährlich ca. 1000 Tote verursachen, während jedes Jahr ungefähr 75000 Menschen an den Folgen von Alkohol sterben? Ich kann nur wiederholen, dass die Aufklärung und Prävention stark verbessert werden muss, nur dann können wir an diesen Zahlen etwas ändern“, so die CSU-Politikerin.

In der Bevölkerung fällt die Reaktion auf dieses Vorhaben währenddessen nicht so positiv aus: „Was, Rauschgift soll bald erlaubt sein? Dass sich letztendlich noch mehr Giftspritzer selber umbringen? Das ist ein Skandal. Erst letzte Woche hat man mir erzählt, dass sich wieder zwei Jugendliche in München mit Hasch totgespritzt haben. Freigeben, pah, erhöhen solltens die Strafen noch!“, empört sich der Münchner Erich Vogler und trinkt seine Vormittags-Halbe aus.

Alkohol - oft unterschätzt und doch die Droge mit den meisten Todesfällen

Alkohol – oft unterschätzt und doch die Droge mit den meisten Todesfällen

Die Regierung möchte jetzt nur noch die jeweiligen Mengen festlegen, die von einer Strafverfolgung ausgeschlossen sind. Pläne auch den Besitz von Alkohol zu regulieren, haben Verantwortliche jedoch wieder verworfen. Mortler dazu: „Sie wissen ja, wie aggressiv Alkoholiker sein können, dieses Risiko wollten wir nicht eingehen.“

Aufgrund des Hofer-Wahlerfolgs: Österreichischer Discounter ändert seinen Namen

Sattledt – Berichten zufolge plant die österreichische Discounter-Kette Hofer, Tochter von Aldi Süd, ihren Namen zu ändern. Ursprung dessen ist der jüngste Wahlerfolg der rechtspopulistischen FPÖ, mit ihrem Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer.
Dieser sicherte sich im ersten Wahlgang mehr als 35% der Wählerstimmen und konnte sich so klar an die Spitze setzen.
Auch wenn die erforderlichen 50% vom FPÖ-Politiker nicht erreicht wurden und er so in einer Stichwahl gegen den Zweitplatzierten Alexander Van der Bellen (Grüne) antreten muss, ist dies bereits ein historischer Erfolg für die Rechtspopulisten.

Kein Platz für einen zweiten Hofer in Österreich: Aldi-Tochter passt Namen an. ©Hofer

Kein Platz für einen zweiten Hofer in Österreich: Aldi-Tochter passt Namen an.
©Hofer

Nun hat die Hofer KG angekündigt, man wolle sich namentlich mehr am Mutter-Konzern Aldi Süd orientieren, und sich künftig Aldi Südost nennen.
„Mit dieser Umbenennung wollen wir in Zukunft nicht länger der einzige Teil der Unternehmensgruppe Aldi Süd sein, welcher einen eigenen Namen trägt. Außerdem wollen wir uns so deutlich vom Namen des FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer abgrenzen. Denn ist in diesen Tagen die Rede von Hofer und Österreich, ist damit in der Regel nicht unser Unternehmen gemeint. Wir möchten nicht, dass die Menschen eine Verbindung vom Politiker Hofer zur Hofer KG vermuten, deshalb hat sich der Vorstand einstimmig dafür entschlossen, unser Unternehmen in Aldi Südost umzubenennen“, so der Sprecher der Geschäftsleitung Dr. Günther Helm.

Wirtschaftsexperten prophezeien durch die Änderung des Namens und die klare Abgrenzung einen Umsatzrückgang von ca. 35%, sind aber dennoch von der Richtigkeit der Entscheidung überzeugt.

Für größere Schlagzeilen: Format der BILD-Zeitung wird vervierfacht

Berlin – Wie der Axel-Springer-Konzern in Berlin mittlerweile bestätigt hat, wird das Format der Print-Ausgabe der BILD offenbar deutlich vergrößert.
Im Detail heißt das, dass man vom bisherigen, sogenannten „Nordischen Format“ abweicht und ein neues, eigenes Format etablieren möchte, welches sinngemäß künftig als „BILD-Format“ bezeichnet werden soll.
Während das bisherige Nordische Format, welches unter Anderem auch von der Süddeutschen Zeitung und der Zeit verwendet wird, in der Breite 400mm und in der Höhe 570mm misst, wird das neue Bild-Format die Maße 800 x 1140mm tragen.
Dies entspricht einer Vervierfachung der derzeitigen Seitengröße.

Laut dem Herausgeber des Boulevardblattes, Kai Diekmann, soll der so gewonnene Platz in erster Linie für größere und noch aussagekräftigere Schlagzeilen genutzt werden.

Das neue Logo, von der BILD-Redaktion unkenntlich gemacht

Das neue Logo, von der BILD-Redaktion unkenntlich gemacht

„Das bisher sehr beschränkte Format sorgte bisher dafür, dass wir bei der Formulierung von Überschriften nicht die gestalterische Freiheit hatten, die uns wichtig gewesen wäre. Dadurch waren wir oft gezwungen, unsere Schlagzeilen sehr knapp zu formulieren und ungebräuchliche Wortkombinationen zu erfinden, wie zum Beispiel ‚Schamlos-Prinz’ oder ‚Sonnenbrand-Hitze’. Die originellen Wortwitze dagegen resultieren jedoch nicht aus Platzmangel“, lässt der ehemalige Chefredakteur Diekmann verlauten. „Selbst unsere, heute bereits legendäre, Schlagzeile ‚Wir sind Papst’ aus dem Jahr 2005 war das Ergebnis einer zu geringen Seitenbreite. Ursprünglich war hierfür ein ganzer Satz als Überschrift geplant, welcher jedoch aufgrund der von uns für dieses besondere Ereignis gewählten Schriftgröße von 320pt, wieder verworfen wurde.

Generell führt die bei besonderen Anlässen – wie z. B. Papstwahlen, Unfälle oder Terroranschläge mit mindestens 30 (weißen) Toten und dem ständigen Ärger über Benzinpreise – stark erhöhte Schriftgröße von mindestens 240pt dazu, dass die Schlagzeilen oft knapper formuliert sind, als es der Verständlichkeit gut tut.

„Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir den gewonnenen Platz auf der ersten Seite für noch größere Überschriften und ein größeres, neu entworfenes BILD-Logo nutzen werden. Aber auch auf den Innenseiten wird es künftig noch mehr BILD für alle geben, unter anderem führen wir ab sofort eine eigene Seite für Richtigstellungen und Gegendarstellungen ein“, freut sich Chefredakteurin Tanit Koch.

Kritische Stimmen behaupten dagegen, das Mehr an Inhalt soll vor allem aus noch größeren Werbeanzeigen bestehen.
Sicher ist jedoch, die Zeitung wird sich durch ihr neues Format deutlich besser zum Abdecken des Bodens oder beim Einwickeln von Gegenständen verwenden lassen. Außerdem sollen so Kinder davon abgehalten werden, die Nacktfotos im Innenteil zu sehen, da sie die Zeitung schlicht nicht mehr aufgefaltet halten können.

Bootskatastrophe im Mittelmeer: Deutsches Rentnerehepaar gekentert

Zu einem tragischen Unglück im Mittelmeer kam es gestern vor der beliebten griechischen Ferieninsel Mykonos, als ein aus Köln stammendes Ehepaar bei einem Ausflug kurz vor der Küste von einer Welle erfasst wurde, die das Boot zum Kentern brachte.

Bilder wie dieses zeigen das ganze Ausmaß solch verheerender Unfälle

Bilder wie dieses zeigen das ganze Ausmaß solch verheerender Unfälle


Glücklicher Ausgang einer Bootskatastrophe in der Ägäis: Ein deutsches Rentnerehepaar (69 & 68) ist mit einen geliehenen Motorboot gegen 18:00 Uhr Abends vom Hafen der Hauptstadt Mykonos in Richtung offenes Meer gefahren um sich den Sonnenuntergang anzusehen.
Durch einen relativ starken Wellengang und offenbar fehlende Erfahrung beim Steuern eines Motorboots kam es ungefähr einen Kilometer von der Küste entfernt zum verheerenden Unglück:
Laut Aussagen des Mannes der am Steuer saß erfasste eine große Welle das Boot seitlich und brachte es so zum Kentern.
Lebensrettend für die beiden Verunglückten war, dass sie eine Schwimmweste trugen, welche sie, obwohl sie nach eigener Aussage gute Schwimmer sind, über Wasser gehalten hat.
Vom Hafen aus hatte die Küstenwache den Unfall bereits wahrgenommen, so dass sofort ein Rettungsboot losgeschickt wurde.
„Die beiden hatten wirklich Glück, dass wir das Kentern des Bootes so schnell bemerkt haben und wir ihnen somit schnell zur Hilfe eilen konnten, immerhin liegt die Wassertemperatur im April bei kaum 20 Grad. Nur wenige Stunden später und das Paar hätte ernsthafte Erfrierungen erleiden können“, so eine der Lebensretterinnen der Küstenwache. “Leider erleben wir es immer wieder, dass sich Menschen aus purem Leichtsinn in solche gefährlichen Situationen bringen.
Aber nicht nur durch Leichtsinn, sondern auch Unerfahrenheit beim Umgang mit einem Boot oder sogar durch heillose Überfüllung geschehen immer wieder derartige Katastrophen.
Nur wenige hundert Kilometer entfernt zum Beispiel, starben mehr als 500 Flüchtlinge bei einem Bootsunglück vor der griechischen Insel Lesbos.

Als Reaktion auf steigende Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze: Deutsche Universitäten bieten neue Studiengänge an

Reifen wechseln - bald nur noch mit abgeschlossenem Bachelor-Studium?

Reifen wechseln – bald nur noch mit abgeschlossenem Bachelor-Studium?

München – Als Reaktion auf stetig sinkende Bewerberzahlen für klassische Ausbildungsberufe und den somit einhergehenden Facharbeitermangel bieten immer mehr deutsche Universitäten und Fachhochschulen neue Studiengänge an, um den Bedarf zu decken.

So auch die renommierte Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, hier werden ab sofort unter Anderem folgende Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten:

-Gebäudereiniger für historische Bauwerke
-Koch mit Fachgebiet „altdeutsche Esskultur“
-KFZ-Mechatroniker mit Schwerpunkt „deutsche Sportwagen der 50er und 60er“
-Bürokauffrau mit Fachgebiet „Anglizismen in sozialen Netzwerken“

Da klassische Ausbildungsberufe in der Gesellschaft offenbar kein besonders hohes Ansehen mehr genießen und somit bereits heute fast jeder zweite Schulabgänger ein Studium anstrebt, will man mit diesen neuen Studiengängen auf diese Entwicklung reagieren.
Dass viele dieser Berufe jedoch sehr wichtig für das alltägliche Leben sind, ist unbestritten und die Leistung die man in diesen erbringen muss, wird nur allzu häufig unterschätzt.
Die neuen Studiengänge zielen vor allem auf jene Schulabgänger ab, welche überzeugt sind, dass sie das Leistungsspektrum eines dieser Ausbildungsberufe voll und ganz erfüllen, dieses jedoch mit dem gesellschaftlich höheren Ansehen eines Master-Studiums verbinden wollen.

„Der Studiengang ‚Koch für altdeutsche Esskultur’ bietet mir nun endlich genau was ich wollte. Denn einerseits ist das Kochen deutscher Gerichte meine große Leidenschaft, doch heutzutage erntet man oft ungläubige Blicke, wenn man gefragt wird, was man den studiert habe und darauf antwortet: ‚Nichts, ich habe eine Ausbildung als Koch absolviert’“, erzählt der Koch-Student Thorsten Weger.

„Ein großes Problem bisher ist jedoch die zum Teil komplett fehlende praktische Erfahrung. Wir werden promovierte KFZ-Mechatroniker einstellen, welche in ihrem Leben noch nie einen Gabelschlüssel in der Hand hielten. Wir müssen den Herren und Damen Doktoren dann alles, was sie in der Theorie perfekt beherrschen erst in der Praxis zeigen. Dies kann Monate oder sogar Jahre dauern und bereitet mir ehrlich gesagt ziemliches Kopfzerbrechen“, so der Werkstattleiter Johannes Baumgartner.

Diesbezüglich gibt es derzeit sogar Überlegungen, die bisher rein theoretischen Studiengänge zukünftig in Kombination mit einem praktischen Teil zu kombinieren, um eine Art duale Ausbildung zu erhalten, welche die Studenten ideal auf den Arbeitsalltag vorbereiten kann.

Schmähgedicht über Angela Merkel aufgetaucht!

Berlin – Angela Merkel hat in der Diskussion über eine mögliche Strafverfolgung Jan Böhmermanns aufgrund des Schmähgedichtes über Recep Tayyip Erdoğan entschieden, die Staatsanwaltschaft ermitteln zu lassen. Für diese Entscheidung musste sie bereits viel Kritik einstecken, welche ihren Höhepunkt in einem der Lokus-Online-Redaktion anonym und exklusiv zugespielten Schmähgedicht über die Kanzlerin finden könnte.
Lokus-Online übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt, möchte Ihnen jedoch das Gedicht nicht vorenthalten.

Der Erdi, der ist eingeschnappt,
weil der Böhmi ihn bös’ beleidigt hat.

Jan soll am besten ins Gefängnis geh’n,
und was der Recep sah, nun selber seh’n.

Deswegen will er ihn verklagen,
und Merkel, die muss es ausbaden.

Sie lässt sich von der Peitsche treiben,
denn wichtig ist ihr, dass sie Freunde bleiben.

Damit sich Adler und der Halbmond nicht entzwei’n
fällt der Angie Großes ein:

„Ach könnt ich ihn doch nur verführ’n,
würd’ ihn die Schmähung nicht mehr interessier’n.“

Der Recep, in all seiner Verbohrtheit,
bemerkt nicht Angies Liebes-Torheit.

Er vernimmt nicht mal, wie schlecht’s ihr geht,
weil die Angela es nicht versteht,

dass er eine Ziege beglückt bis sie mäht,
doch sie selber stets verschmäht.

Die Eifersucht zerreißt sie innerlich,
und voller Pein da fragt sie sich:

„Wie kann er Zieg’ und Schaf den Vorzug geben,
anstatt sich neben mich zu legen?“

Anstatt zu erklimmen den Gipfel der Lust,
bleibt ihr ohne seinen Zipfel der Frust.

Ach nähm’ er sie doch so hart ran,
wie’s der Kurde sonst erwarten kann.

Doch der Recep tobt: „Ich will sie nicht,
ich will nur Böhmermann schnell vor Gericht!“

Die Angela zuckt vorm bösen Muselmann,
und versucht zu retten, was sie retten kann.

Denn der Erdi kann wohl keinen Spaß verstehen
Drum muss der Böhmi vors Gericht nun gehen.

Studie: Pegida-Anhänger sind überdurchschnittlich oft mit HIV infiziert

Berlin – Eine Studie im Auftrag der Berliner Charité hat ergeben, dass die Zahl der HIV-Infektionen (Humanes Informationsdefizienz-Virus) bei Pegida-Anhängern weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt.

“Die Gründe des vermehrten Auftretens des HI-Virus in dieser Bevölkerungsschicht sind bis jetzt noch nicht vollständig geklärt. Fest steht jedoch, dass ein oftmals eher niedriger Bildungsgrad, gepaart mit dem strikten Unwillen der Informationsaufnahme über in Deutschland etablierte Medien, wie Zeitungen und Nachrichtensendungen (“Lügenpresse), eine erhebliche Rolle spielen”, so der leitende Facharzt der Studie.

Gerade auf den regelmäßig stattfindenden Massenveranstaltungen und sogenannten “Spaziergängen” ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. Übertragen wird die Informationsschwäche-Krankheit vor allem durch Worte und Plakate. Doch auch bestimmte Facebook-Posts bieten hierbei enormes Risikopotential.

Des Weiteren versuchen die Wissenschaftler zu klären, warum die “Patriotischen Europäer” die meisten großen deutschen Tageszeitungen abstrafen, hasserfüllten Facebook-Posts jedoch zum Teil unhinterfragt Glauben schenken.

Erste Präventivmaßnahmen, wie die vom Bundesministerium für Gesundheitliche Aufklärung beauftrage Beatrix von Storch, welche mit ihren überspitzten und ironischen Beiträgen in sozialen Netzwerken die Zielgruppe von der Lächerlichkeit ihrer Mission zu überzeugen versuchte, sind bisher nicht erfolgreich gewesen – im Gegenteil haben sie eher zu einer Steigerung der Überzeugungen geführt.

München ist jetzt offiziell dialektfrei: Status als Landeshauptstadt Bayerns aberkannt

Mit dem 89-jährigen Josef Wagner ist gestern Abend der letzte Dialekt sprechende Münchner verstorben. Seine hochdeutsch sprechende Tochter Dr. Susanne Wagner-Eckhart (57) gibt dem übermäßigen Weißbier- und Schnupftabakkonsum ihres Vaters die Schuld an seinem Ableben.
„Mein Vater war noch ein Anhänger der ungesunden, altbayerischen Brauchtümer, wie dem beinah täglichen Verzehr von Weißwürsten und Schweinebraten, dem Trinken mehrerer angewärmter Halbe Bier und dem pausenlosen Genuss von Schnupftabak. Wenn ich nur an seinen braunen „darotzten Schneizhodan“ denke schüttelt es mich. Hätte er sich an die von mir empfohlene vegane, alkohol- und tabakfreie Lebensweise gehalten, so hätte er bestimmt ein ansehnlich hohes Alter erreicht“, erklärte die Tochter in einem Interview.

Doch auch für die Stadt München hat der Tod des letzten bayerisch sprechenden Einwohners („Zuagroaste“ aus dem ober- und niederbayerischen Umland mit Zweitwohnsitz in München werden nicht in der Statistik erfasst) ernste Konsequenzen: Die Metropole an der Isar hat hiermit ihren Status als bayerische Landeshauptstadt verloren. Sie darf sich ab sofort offiziell als Hauptstadt von Preußen bezeichnen. Im Zuge dessen, soll auch der sogenannte „Weißwurstäquator“ von der Donau an die Isar verlegt werden. Neue bayerische Landeshauptstadt wird das niederbayerische Landshut. Die Stadt profitiert als neuer Regierungssitz von der Nähe zum internationalen Landshuter Flughafen „Franz Josef Strauß“.

In der Landeshauptstadt Sachsens Dresden hingegen, ist das Sächsische noch stark vertreten. Hier sind die Bürger offenbar stolz auf ihren schönen Dialekt.

Beatrix von Storch will Schule für Reinblüter gründen

Berlin – Nachdem die „rechte“ Hand von Frauke Petry in letzter Zeit eher durch negative Äußerungen aufgefallen ist, möchte sie jetzt offenbar mehr mit uneigennützigen, sozialen Handlungen Schlagzeilen machen, um ihr Image zu verbessern.

Glücklicherweise hat sich ihre Aussage, an der Grenze notfalls auf Muggel (Migranten, die sich ohne jegliche magische Fähigkeiten bis nach Deutschland durchgekämpft haben) zu schießen, im Nachhinein nur als Maus-Rutscher herausgestellt. Somit kann sie sich nun unbehelligt ihrem neuen, selbstlosen Projekt widmen.

Besonderes Augenmerk legt sie auf deutsche Kinder von deutschen Eltern, sogenannte Reinblüter. Ausschließlich für diese möchte die Politikerin mithilfe der von ihr gegründeten Organisation „Zivile Koalition“ eine neue Schule im Westberliner Stadtteil Charlottenburg gründen.

„Wie könnten wir dem durch die Flüchtlingskrise geschundenen deutschen Volk mehr helfen, als zu garantieren, dass unsere deutschen Kinder die bestmögliche Bildung bekommen, ohne jegliche störende Einflüsse von ausländischen Kindern. Ich sehe mich in der Pflicht, den Eltern unserer reinblütigen Kinder unter die Arme zu greifen, schließlich hat nicht jeder das Privileg, einer reichen und hochadligen Familie zu entstammen“, so die stellvertretende AfD-Vorsitzende in einem Interview.

Doch von Storch hat offenbar auch Pläne für die Kinder von Muggeln, in Parteikreisen Schlammblüter genannt: Für sie soll eine eigene Anstalt eingerichtet werden, in der den Kindern mithilfe des Cruciatus-Fluches deutsche Werte vermittelt werden.