München ist jetzt offiziell dialektfrei: Status als Landeshauptstadt Bayerns aberkannt

Mit dem 89-jährigen Josef Wagner ist gestern Abend der letzte Dialekt sprechende Münchner verstorben. Seine hochdeutsch sprechende Tochter Dr. Susanne Wagner-Eckhart (57) gibt dem übermäßigen Weißbier- und Schnupftabakkonsum ihres Vaters die Schuld an seinem Ableben.
„Mein Vater war noch ein Anhänger der ungesunden, altbayerischen Brauchtümer, wie dem beinah täglichen Verzehr von Weißwürsten und Schweinebraten, dem Trinken mehrerer angewärmter Halbe Bier und dem pausenlosen Genuss von Schnupftabak. Wenn ich nur an seinen braunen „darotzten Schneizhodan“ denke schüttelt es mich. Hätte er sich an die von mir empfohlene vegane, alkohol- und tabakfreie Lebensweise gehalten, so hätte er bestimmt ein ansehnlich hohes Alter erreicht“, erklärte die Tochter in einem Interview.

Doch auch für die Stadt München hat der Tod des letzten bayerisch sprechenden Einwohners („Zuagroaste“ aus dem ober- und niederbayerischen Umland mit Zweitwohnsitz in München werden nicht in der Statistik erfasst) ernste Konsequenzen: Die Metropole an der Isar hat hiermit ihren Status als bayerische Landeshauptstadt verloren. Sie darf sich ab sofort offiziell als Hauptstadt von Preußen bezeichnen. Im Zuge dessen, soll auch der sogenannte „Weißwurstäquator“ von der Donau an die Isar verlegt werden. Neue bayerische Landeshauptstadt wird das niederbayerische Landshut. Die Stadt profitiert als neuer Regierungssitz von der Nähe zum internationalen Landshuter Flughafen „Franz Josef Strauß“.

In der Landeshauptstadt Sachsens Dresden hingegen, ist das Sächsische noch stark vertreten. Hier sind die Bürger offenbar stolz auf ihren schönen Dialekt.

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